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	<title>Lokalaugenschein Wien</title>
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	<description>Lokalaugenschein Wien</description>
	<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 12:28:10 +0000</pubDate>
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		<title>Zu Besuch bei einer Seejungfrau</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 12:27:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cenzi</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Der Lokalaugenschein war wiedermal im Burgenland unterwegs und ist diesmal glücklich und entspannt auf der Seeterasse der Seejungfrau eingekehrt.
Die Seejungfrau hat uns einen schönen Tag beschert: Es ist nicht nur eines der wenigen Lokale rund um das Neusiedlerseeufer, die es ermöglichen, direkt am Wasser zu sitzen und den schneller oder langsamer vorbeiziehenden Seglern zuzuschauen; sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Lokalaugenschein war wiedermal im Burgenland unterwegs und ist diesmal glücklich und entspannt auf der Seeterasse der Seejungfrau eingekehrt.</p>
<p>Die Seejungfrau hat uns einen schönen Tag beschert: Es ist nicht nur eines der wenigen Lokale rund um das Neusiedlerseeufer, die es ermöglichen, direkt am Wasser zu sitzen und den schneller oder langsamer vorbeiziehenden Seglern zuzuschauen; sondern hat auch ein wirklich angenehm, entspanntes Ambiente – vor allem im direkten Vergleich mit der nahen Alternative Mole West.</p>
<p>Die Seejungfrau liegt am Joiser Yachthafen, mitten im Schilf, und hat zwei Holzterrassen sowie einen großen und einen kleinen Gastraum. Das Personal ist rasch und sehr bemüht. Wenn die Sonne an einem trüben Tag doch noch durchblinzelt, werden für die sonnenhungrigen Gäste gleich die Tische auf die Terrasse hinaus getragen.Direkt vor dem Lokal ist ein kleiner Kiesbadestrand, ein paar Meter weiter befindet sich eine große Liegewiese mit Strandbar, die zu einem längeren Aufenthalt einlädt.</p>
<p>Die Karte ist klein, aber fein – frische Fische, Fleisch und Gemüse aus der Region und hausgemachte Nudeln. Das Angebot klingt verlockend und schmeckt auch so. Das Preisniveau entspricht zwar nicht dem gewohnten burgenländischen Heurigenschnitt, ist aber in Anbetracht der Speisenselektion absolut in Ordnung: die hausgemachten Trüffelraviolini mit Zitronen-Salbei-Butter schlagen sich mit knapp 12 Euro zu buche, der Zander auf Safranristotto und knackigem Sommergemüse mit rund 21 Euro. Bruschetta mit frischem Blattsalat als Vorspeise kommt auf 4,50 Euro.</p>
<p>Eine schöner Flecken Steg für den nächsten Sonnenuntergang oder einen wirklich feinen Tag am See!</p>
<p>Informationen über Öffnungszeiten, sowie eine Bildergalerie findet Ihr unter www.lokalaugenschein.com</p>
 || Keine Kommentare ||  31704 Aufrufe gesamt, 136 Aufrufe heute]]></content:encoded>
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		<title>Ab in die Hölle</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 12:13:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cenzi</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Die Hölle liegt näher als man glaubt. Versteckt im burgenländischen Seewinkel im Naturschutzgebiet zwischen Podersdorf und Illmitz finden Eingeweihte das Weingut und die Buschenschank “Zur Hölle”. Der Lokalaugenschein fährt seit Jahren besonders im Frühling gern im versteckten Schilf vorbei, da es dort einfach immer unglaublich warm ist, wenn im Rest Österreichs noch frisch-laufe Frühlingswindchen wehen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Hölle liegt näher als man glaubt. Versteckt im burgenländischen Seewinkel im Naturschutzgebiet zwischen Podersdorf und Illmitz finden Eingeweihte das Weingut und die Buschenschank “Zur Hölle”. Der Lokalaugenschein fährt seit Jahren besonders im Frühling gern im versteckten Schilf vorbei, da es dort einfach immer unglaublich warm ist, wenn im Rest Österreichs noch frisch-laufe Frühlingswindchen wehen. Die vom Boden ausstrahlende Wärme tut nicht nur uns Besuchern gut, sondern auch dem Wein, ergo sind wir wieder beim eigentlichen Thema.</p>
<p>Herrlich ruhig sitzt man in Richtung See und Sonnenuntergang auf der Terrasse der Hölle, beobachtet die immer wieder Vorbeispazierenden und Vorbei-Radelnden, lauscht dem “Sound of Neusiedlersee” und kostet sich dabei durch die roten und weißen Rebensäfte. Nicht ganz unwesentlich gibt es dazu feine regionale Schmankerl, Preßwurst mit Kernöl (5,80 Euro) und Zwiebel, Illmitzer Käse mit getrockneten Tomaten (6,80 Euro), Wildschinken und die obligatorischen großzügigen Aufstrichbrote. Besonderes Highlight: der besoffene Riesling-Weinguglhupf. Vorsicht: Nicht Autofahrertauglich! Auch der Wein hat den so beliebten günstigen Preis, das 8erl liegt bei 1,50 Euro, bei den schweren Roten teils ein wenig darüber.</p>
<p>Die Hölle ist nicht ganz leicht zu finden: Entweder von Podersdorf mit dem Fahrrad quer durchs Naturschutzgebiet Richtung Süden. Oder mit dem Auto auf der Bundesstrasse, bis kurz vor Illmitz rechts ein Weg abzweigt, der eine Detour macht. Wenn man hier langsam genug fährt, erblickt man auch den Wegweiser “Zur Hölle”… Wer wagt, gewinnt!</p>
 || Keine Kommentare ||  43199 Aufrufe gesamt, 134 Aufrufe heute]]></content:encoded>
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		<title>Das Haus am Hang</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 08:55:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cenzi</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Zur Sommerfrische hat sich der Lokalaugenschein heuer stilgerecht ins Salzkammergut gewagt und sich am schönen Wolfgangsee einmal so richtig etwas gegönnt. In St. Gilgen, eine halbe Stunde von Salzburg entfernt, steht das Haus am Hang, das einen weitläufigen Panoramablick auf den stahlblauen Wolfgangsee preisgibt. Passend zum einzigartigen Ausblick wurden auch beim Design, Interieur und der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Sommerfrische hat sich der Lokalaugenschein heuer stilgerecht ins Salzkammergut gewagt und sich am schönen Wolfgangsee einmal so richtig etwas gegönnt. In St. Gilgen, eine halbe Stunde von Salzburg entfernt, steht das Haus am Hang, das einen weitläufigen Panoramablick auf den stahlblauen Wolfgangsee preisgibt. Passend zum einzigartigen Ausblick wurden auch beim Design, Interieur und der Speisekarte kaum Kosten und Mühen gescheut. Die Terrasse des Haus am Hang bietet ein einmaliges Ambiente: große Pop-Art-Gemälde, buntes Service auf den Tischen, dazwischen Palmen und Blumen und sonst nobel-schlicht, wie man es auch aus den Gourmettempeln der österreichischen Landeshauptstädte gewohnt ist. Dennoch: In St. Gilgen trifft uns dieses Ambiente doch etwas unerwartet. Vor allem auch, da der Blick auf die Homepage dem aktuellen Design der Terrasse nicht gerecht wird, vom rustikalen Caro war bei unserem Besuch nichts mehr zu sehen. Schön ist’s aber und wir setzen uns erwartungsvoll.</p>
<p>Das Service-Team – in personam die Chefin des Hauses, deren Gatte in der Küche steht – eilt sogleich herbei und gewährt uns Einblick ins geschriebene und mündlich tagesaktuell ergänzte Menüangebot. Die Preise entsprechen dem Ambiente, die Hauptspeisen bewegen sich zwischen 20 und 30 Euro pro Person. Der Gruß aus der Küche – ein Hummersüppchen mit Weichseln mit Salbei und gebratener Speck – überzeugt uns aber gleich, dass die Küche ihren Preis wert ist. Gekostet wurde schließlich Spanferkel mit Kartoffelstrudel und Champagnerkraut, eine Mondsee-Reinanke mit Petersilkartoffeln und Spinat, hausgemachte Ravioli mit Eierschwammerl und Spinat sowie das Trüffelrisotto. Und alles war ein Augen- wie Gaumenschmaus.<br />
Die Getränkekarte sorgte allerdings für leichte Begeisterungsdämpfer. Für österreichische Weine, deren Ab-Hof-Preise einem halbwegs Weininteressierten bald bekannt sind, wurde glasweise ab 6,70 Euro verlangt. Was dann mit der guten Küche nichts mehr zu tun hat… Sonst finden sich allerdings einige einladende Köstlichkeiten in der Auswahl.</p>
<p>Suma sumarum: Der Ausflug ins Salzkammergut zahlt sich aus, das Hauben-prämierte Haus am Hang bietet ein schönes Erlebnis mit nachhaltigem Eindruck. Bon appetit!</p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Restaurant Haus am Hang<br />
Mondseer Bundesstrasße 10<br />
5340 St. Gilgen<br />
Tel.: 06227/8208<br />
www.haus-am-hang.at</p>
<p><strong>Öffnungszeiten: </strong>Dienstag bis Sonntag 12 bis 14:30, 18 bis 24 Uhr, über den Sommer auch Montags geöffnet</p>
 || Keine Kommentare ||  45217 Aufrufe gesamt, 136 Aufrufe heute]]></content:encoded>
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		<title>(W)einblicke: Geheimtipp Südburgenland</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 08:21:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cenzi</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Neusiedlersee und Burgenländerwitze – so lauten wohl die ersten Assoziationen, die viele (der Wiener) in Bezug auf das südöstliche Bundesland Burgenland haben. Auch der önologische Horizont endet oftmals im Gebiet rund um den Neusiedlersee mit den zahlreichen dort ansässigen namhaften Spitzenwinzern. Das Südburgenland hingegen bleibt oftmals jedoch unter der Wahrnehmungsschwelle touristischer und weingetriebener Ambitionen.
Zu Unrecht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neusiedlersee und Burgenländerwitze – so lauten wohl die ersten Assoziationen, die viele (der Wiener) in Bezug auf das südöstliche Bundesland Burgenland haben. Auch der önologische Horizont endet oftmals im Gebiet rund um den Neusiedlersee mit den zahlreichen dort ansässigen namhaften Spitzenwinzern. Das Südburgenland hingegen bleibt oftmals jedoch unter der Wahrnehmungsschwelle touristischer und weingetriebener Ambitionen.</p>
<p>Zu Unrecht. Zum einen handelt es sich um einen herrlich ruhigen, um nicht zu sagen verlassenen, Flecken Ostösterreichs. Das mag für viele abschreckend wirken, all jene, die jedoch einen Ort der Entschleunigung und Entspannung suchen, werden hier fündig. So kann man sich in eines der wunderhübschen, direkt in den Weinhängen gelegenen Kellerstöckel einmieten, die beispielsweise vom Schauspieler und Winzer Martin Weinek und seiner Frau Eva liebevoll renoviert und für günstiges Geld wohnbar gemacht wurden (http://www.weinek-wein.at).</p>
<p>Weinmäßig befindet man sich in der Uhudler-Gegend. Benannt nach dem stark säurebetonten, hellroten Wein aus Reblaus-resistenten US-Trauben, der sehr intensiv an Walderdbeeren erinnert. War der Uhudler lange Zeit verboten und als verrücktmachend verschrien, wird er heute in oft gar nicht übler Qualität produziert und taugt ganz gut als erfrischender Sommerwein oder in Form von Frizzante als Aperitif.</p>
<p>Doch das Südburgenland hat auch richtigen Wein. Und was für einen. Und dazu noch recht günstig. Denn diese Weingegend verfügt mit dem Eisenberg über eine tolle Blaufränkisch-Region, die seit kurzem auch standardisierte Qualitätsstufen in Eisenberg DAC und Eisenberg DAC Reserve hervorbringt. Gekennzeichnet sind die dortigen Kreszenzen von einer besonders mineralischen Würze, die einen sehr sorten-, aber auch regionaltypischen Blaufränkischen darstellen.</p>
<p>Ausgeschenkt werden die Weine sehr oft in urgemütlichen Buschenschanken, die durchwegs gute Qualität bieten. So auch beim Weingut Wachter-Wiesler in Deutsch-Schützen (http://www.wachter-wiesler.at) . Hier kann man auch schon mal in die glückliche Lage geraten, vom Franz Wachter und seinem Sohn Christoph (der schon seinen eigenen Wein keltert) persönlich durch den Keller geführt zu werden und Fassproben oder beeindruckende reifere Jahrgänge verkosten zu dürfen. Regionaltypisch findet sich im dortigen Weinsortiment der Blaufränkische gleich in vier Qualitätsstufen, wobei der „Pfarrweingarten“ als sehr schöner Vertreter seiner Art hervorgehoben werden soll. Dass das Südburgenland auch noch anderes bieten kann, beweist Wachter-Wiesler mit seiner Cuvée „Julia“, mit der man leicht unter Weinkennern Eindruck schinden kann (wohl kaum jemand würde diesen Tropfen dem Südburgenland zuschreiben).</p>
<p>Insgesamt also eine überaus erholsame Gegend, mit freundlichen Leuten und guten Weinen. Was braucht man da schon mehr?</p>
<p><em>(Patrick Minar)</em></p>
 || Keine Kommentare ||  54387 Aufrufe gesamt, 132 Aufrufe heute]]></content:encoded>
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		<title>Gasthaus Gutmann meint&#8217;s gut mit uns</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 07:43:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cenzi</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Der Lokalaugenschein war wiedermal on tour – und zwar bei Hansi und Ilse Gutmann im kleinen Weinort Zöbing. Zöbing liegt direkt bei Langenlois im schönen Kamptal, das ja nicht umsonst für seine Rieslinge und Veltliner berühmt ist. So wird die Vorfreude auf Speis und Trank auch immer größer, wenn man sich durch die Weingärten Zöbing [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Lokalaugenschein war wiedermal on tour – und zwar bei Hansi und Ilse Gutmann im kleinen Weinort Zöbing. Zöbing liegt direkt bei Langenlois im schönen Kamptal, das ja nicht umsonst für seine Rieslinge und Veltliner berühmt ist. So wird die Vorfreude auf Speis und Trank auch immer größer, wenn man sich durch die Weingärten Zöbing nähert. Und das nicht umsonst: Von beidem gibt es bei Hansi und Ilse reichlich.Am Gasthaus Gutmann führt in Zöbing kein Weg vorbei. Lustigerweise findet sich zu Mittag kaum ein offener Heuriger, wahrscheinlich deshalb, weil das ganze Dorf im schattigen Gastgarten des Gutmann sitzt. Dieser kann sich auch wirklich sehen lassen. Unter haushohen Kastanien überblickt man hoch über der Straße die Kamp und die ganze Gegend und kann die Nase in den Wind halten.</p>
<p>Der persönliche Kontakt wird bei den Gutmanns ganz groß geschrieben. Dies zeigt sich einerseits in der direkten Ansprache, die in der Karte gewählt wird oder auf den Texten der Homepage. Andererseits natürlich auch im herzlichen und aufmerksamen Service. Man hat wirklich das Gefühl, zu Gast bei Freunden zu sein.Der Humor und das Familiäre findet sich sogar in den Comic-Bildern auf den Toiletten wieder.</p>
<p>Auf der Karte des Gutmann findet sich viel Fleischiges, alles von regionalen Lieferanten, Bioproduzenten und aus der Gegend. Die Portionen sind riesig, schön garniert und angerichtet, aber teils fanden wir es schon etwas zu viel des Guten. Sehr gut war die hausgemachte Frittatensuppe mit viel frischem Gemüse (3,90 Euro), auch der gebratene Nusskäse auf Blattsalaten (7,50 Euro) war ausgezeichnet. Das Beiried in Pfeffersauce mit gebackenem Kartoffelstrudel und grünen Spargelstangen (in der Dimension, die sonst die weißen haben, absolut köstlich) viel etwas zu üppig aus (22,50 Euro).</p>
<p>Ganz berühmt und berüchtigt ist das Gutmann aber für seine Süßspeisen. Die Nachspeisenkarte ist nochmals ebenso umfangreich wie die restliche Speisekarte. Herrlich frische Cremeschnitten (4,20 Euro) gab es bei unserem Besuch – ein Stück reicht allerdings mindestens für zwei. Aber gut war’s! Auch zur Rechnung wird noch eine hausgemachte Praline gereicht, die täglich vom 16-jährigen Sohn Klaus handgefertigt wird. Der süße Zahn scheint also in der Familie zu liegen.</p>
<p>Zudem wird fleissig gehandwerkt im Gutmann, im Gang stehen unzählige eingemachte Gläser mit Sirupen, Marmeladen, Chutneys, Ketchup und noch viel mehr, dazu gibt’s auch das hauseigene Einmach-Kochbuch zu erstehen. Alles in allem wartet viel zu Entdecken in Zöbing – und die süße Kellergasse mit Herzerl-Fensterläden fünf Minuten oberhalb des Gasthauses lädt noch zu einem anschliessenden Verdauungsspaziergung und Kellerbesuch ein. Auch wenn Ilse Gutmann in der Karte schreibt: “Wir kochen für Sie aus Überzeugung und nicht für irgendwelche Tester!” – Uns hat’s gefallen und daher: auf nach Zöbing!</p>
<p>Wer sich vor seinem Besuch in Zöbing ein Bild des Gasthauses Gutmann machen will, hat am Sonntag, den 19. Juni um 17 Uhr auf ORF 2 Gelegenheit dazu: Sarah Wiener hat die Familie Gutmann vor kurzem Besucht und stellt das Gasthaus in einer Folge von “Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener in Österreich” vor.</p>
<p><a href="http://lokalaugenschein.vienna.at/files/2011/06/ga1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-166" src="http://lokalaugenschein.vienna.at/files/2011/06/ga1.jpg" alt="" width="500" height="294" /></a></p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Gasthaus Hansi und Ilse Gutmann<br />
Heiligensteinstrasse 32<br />
3561 Zöbing<br />
Tel.: 02734 / 2334<br />
E-Mail: hansi.ilse@aon.at</p>
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		<title>Im Klostergasthaus Thallern</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 13:48:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cenzi</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[In den Weinbergen im Süden Wiens versteckt sich Thallern, direkt zwischen Guntramsdorf und Gumpoldskirchen. Thallern besteht aus nicht viel mehr als einem alten Kloster und Weinbergen; und dem Klostergasthaus Thallern, das das Beste aus beiden Welten bietet. Die Mönche wissen ja bekanntlich, was gutes Essen ist und das hat das Klostergasthaus Thallern bei unserem Lokalaugenschein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den Weinbergen im Süden Wiens versteckt sich Thallern, direkt zwischen Guntramsdorf und Gumpoldskirchen. Thallern besteht aus nicht viel mehr als einem alten Kloster und Weinbergen; und dem Klostergasthaus Thallern, das das Beste aus beiden Welten bietet. Die Mönche wissen ja bekanntlich, was gutes Essen ist und das hat das Klostergasthaus Thallern bei unserem Lokalaugenschein auch bewiesen.</p>
<p>Das Gasthaus befindet sich in einem alten Klostergebäude, das möglichst nah am Original saniert wurde. Die alten Mauern sind erhalten, drinnen gibts bei den Gasträumen die Auswahl von nüchtern-hausmännisch bis zur Holzstuben. Die zwei Gastgärten vor und hinter dem Haus sind modern möbliert  und gestaltet und ein Spielplatz wartet auch auf die kleinen Gäste. Die Kloster-Menükarte offeriert so allerhand. Sie bietet Klassiker wie Gulasch vom Bio-Rind (8 Euro) oder Sacherwürstel (5,50 Euro), gebackenes Jungschweinschnitzel, Freiland-Back- und Brathuhn (je 10,45 Euro), Grammelknödel oder auch ausgewählte Innereien.  Der Lokalaugenschein testete die ofenfrische Waldviertler Bauern-Ente (für 2 Personen, 14,90 Euro pro Person) mit Speckkrautsalat und Servietenknödel, die wirklich ausgezeichnet war. Vorab die Hühnereinmachsuppe mit Bröselknödeln (3,70 Euro) stellte ebenbürtig eine heute schon selten anzutreffende Delikatesse der Küche, so eine richtig gute Suppe bekommt man mittlerweile selten.</p>
<p>Die Portionen sind alle auf der großzügigen Seite, hungrig muss niemand nach Hause gehen. Auf der Getränkekarte stehen hausgemachte Säfte wie Apfel-Himbeer oder Apfel-Karotte, daneben österreichische Weine und Spirituosen. Ein schönes Ausflugsgasthaus für die ganze Familie ist das Klostergasthaus Thallern, selbst wenn Onkeln oder Tanten nerven sollten, tröstet einen das gute Essen mit einem eleganten Lächeln darüber hinweg…</p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Klostergasthaus Thallern<br />
2352 Thallern<br />
Tel.: 02236 / 53326<br />
E-Mail: office@klostergasthaus-thallern.at<br />
www.klostergasthaus-thallern.at<strong></strong></p>
<p><strong>Öffnungszeiten:</strong> täglich von 11 bis 23 Uhr (Küche bis 21:30), kein Ruhetag</p>
 || 3 Kommentare ||  57583 Aufrufe gesamt, 134 Aufrufe heute]]></content:encoded>
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		<title>Heureka ein Heuriger: Der Wiltschko in Mauer</title>
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		<pubDate>Fri, 27 May 2011 11:12:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cenzi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[gasthaus]]></category>

		<category><![CDATA[heurigen]]></category>

		<category><![CDATA[heuriger]]></category>

		<category><![CDATA[weinbau]]></category>

		<category><![CDATA[wiltschko]]></category>

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		<description><![CDATA[Man könnte nicht sagen, dass es in Wien an Heurigen mangelt. Sucht man aber Heurige, in denen sich nicht nur Wochenend-Wiener aus Fernost bis Fernwest verköstigen und Heurige, deren Angebot bei Speisen und Getränken gut ist, dann schränkt sich der Kreis der Heurigen doch erstaunlich schnell ein. Wir haben ein Wiener Original gefunden, das wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man könnte nicht sagen, dass es in Wien an Heurigen mangelt. Sucht man aber Heurige, in denen sich nicht nur Wochenend-Wiener aus Fernost bis Fernwest verköstigen und Heurige, deren Angebot bei Speisen und Getränken gut ist, dann schränkt sich der Kreis der Heurigen doch erstaunlich schnell ein. Wir haben ein Wiener Original gefunden, das wir zwar nicht als Traditionsheurigen vorstellen wollen, der aber in Sachen Wohlfühlfaktor zu unseren heißesten Eisen zählt. Es ist der „Wiltschko“ im 23. Wiener Gemeindebezirk.</p>
<p>Ruhig am Ende einer Straße gelegen, ist der Heurige ein modern gestaltetes, gemütliches Lokal, das auf recht geschickte Weise die positiven Eigenschaften einer Gaststätte mit den Vorteilen eines Heurigen vermischt. Das Lokal verfügt einerseits über einen geräumigen modern gehaltenen Gastraum mit optimaler Lichtnutzung, andererseits ist der Gastgarten von beträchtlicher Größe. Der vordere Bereich des Gastgartens ist mit normalen Tischen und Stühlen ausgestattet, im hinteren Bereich des Heurigen, welcher näher am angrenzenden Weinreben liegt, sind normale Bierbänke aufgestellt. Besonderes Asset im grünen Garten ist die Sandkiste, die man als Kinder-Magneten bezeichnen kann. Kein Wunder, dass der Platz gleich daneben auch meist schon mit den Eltern besetzt ist.</p>
<p>Kulinarisch  geht es im Wiltschko einerseits traditionell zu, die typischen Salate, Aufstriche und diverse gebratene und gebackene Fleischsorten, die ins Standardsortiment eines Heurigen fallen, fehlen nicht. Zusätzlich gibt es aber noch eine Reihe weiterer Speisen, die man aus dem Gasthaus-Sortiment kennt. Die Mischung gefällt und ermöglicht normales Tafeln im Weinberg-Feeling. Besonders hinweisen möchten wir auf die selbst gemachten „Kartoffelchips“, die zwar fett, gleichzeitig aber um Welten geschmackvoller als ihre Kollegen aus der Plastikverpackung sind. Ebenfalls eine Randnotiz ist uns das sehr preiswerte aber hochwertige Mittagsmenü im Wiltschko wert.</p>
<p>Etwas gestresst wirkte bei unserem letzten Besuch der eigentlich flinke aber stark geforderte Kellner (es werden – wie üblich - nur die Getränke serviert), freundlich war er trotzdem. Die Preise für sehr passable Weine und qualitativ gute Speisen sind im Rahmen üblicher Standards und überraschen weder positiv noch negativ.</p>
<p>Fazit guter, moderner Heuriger den wir mit gutem Gewissen empfehlen können. Die Gemütlichkeit wissen vor allem viele Menschen aus Mauer und dem Westen Wiens zu schätzen, daher bei gutem Wetter unbedingt einen Tisch reservieren!</p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Heuriger Wiltschko<br />
Wittgensteinstraße 143, 1230 Wien<br />
Tel: 01/8885560<br />
Mail: weinbau.wiltschko@aon.at</p>
<p><em>Aussteckzeiten beachten!</em></p>
<p>Montag - Freitag ab 13 Uhr geöffnet<br />
Samstag, Sonn- und Feiertage ab 11:30 geöffnet.<br />
www.weinbau-wiltschko.at</p>
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		<title>Silentium - im Stillen speisen</title>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 07:48:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cenzi</dc:creator>
		
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Stillen speisten die Kartäusermönche und die paar verbleibenden tun es noch heute. Aber nicht in Österreich, hier hat es sich ausgeschwiegen. Dennoch hat man in Mauerbauch vor Wien die Möglichkeit, in der alten Kartause zu speisen und zwar im treffend benamsten Silentium. Das Silentium bietet Kaffee, Kulinarik und Kultur und natürlich alles vom Besten. In den alten Klostergewölben und im schönen Innenhof der historischen Kartause hat sich ein Lokal eingerichtet, das moderne, saisonale Küche mit exzellenten Nachspeisen bietet.</p>
<p>Die Gasträume bieten jeweils ein unterschiedliches Ambiente und Platz für 12 bis 150 Personen. Der Innenhof ist mit Rattan-Couches und mediterranen Pflanzen bestückt, die dem Ganzen ein Toscanisches Ambiente verleihen. Der Service ist sehr freundlich und flott, ebenso die Küche. Auf der Karte stehen österreichische Klassiker (Schinkenfleckerl, Kasnockerln, Blunzgröstl) aber auch ein paar ausländische Alternativen (Chile con Carne, Hühnerbrust mit Gorgonzolasauce und Spinatnocchi). Der Lokalaugenschein testete die hausgemachte Frittatensuppe (2,90 Euro) und die frische Tomatensuppe mit Sahnehäubchen (3.20 Euro), die etwas zu sehr Richtung Sugo ausfiel. Das klassische Rindsgulasch (7,90 Euro) war hervorragend, der bunte Salatteller mit mariniertem Spargel schmeckte gut, war aber etwas teuer. Ein Kartäuser Überraschungsschmankerl wartet noch auf Neugierige.</p>
<p>Eine gute Gelegenheit für einen Besuch im Silentium bietet das Kulturprogramm: Kabarettisten, Musiker und andere Künstler geben sich hier ein Stelldichein - der Wiener kann hier noch die eine oder andere Vorstellung besuchen, die eventuell im Zentrum der Hauptstadt schon ausgebucht ist. Und das gleich mit einem stilvollen Abendessen verbinden. Ein netter Besuch vor den Toren Wiens.</p>
<p><a href="http://lokalaugenschein.vienna.at/files/2011/05/sil1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-147" src="http://lokalaugenschein.vienna.at/files/2011/05/sil1.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Silentium - Das Lokal in der Kartause<br />
Kartäuserplatz 2<br />
3001 Mauerbach<br />
Tel.: 0660 3001 300<br />
www.silentium.co.at<br />
<strong>Öffnungszeiten:</strong> Mittwoch bis Sonntag ab 12 Uhr</p>
 || Keine Kommentare ||  61876 Aufrufe gesamt, 136 Aufrufe heute]]></content:encoded>
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		<title>Benkei: Kurzurlaub in Japan</title>
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		<pubDate>Fri, 13 May 2011 13:43:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cenzi</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Wer in Wien wirklich japanisch essen möchte, sollte ins Benkei in der Ungargasse gehen. Warum? Hier können Sie zwar nicht bestellen, was Sie wollen, aber unter der kompetenten, mehrsprachigen Beratung von “Mama Benkei” (wir hoffen, sie nimmt uns die Bezeichnung nicht übel) wird der Abend garantiert ein Erlebnis.
Das Benkei ist der richtige Platz für einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer in Wien wirklich japanisch essen möchte, sollte ins Benkei in der Ungargasse gehen. Warum? Hier können Sie zwar nicht bestellen, was Sie wollen, aber unter der kompetenten, mehrsprachigen Beratung von “Mama Benkei” (wir hoffen, sie nimmt uns die Bezeichnung nicht übel) wird der Abend garantiert ein Erlebnis.<br />
Das Benkei ist der richtige Platz für einen Kurzausflug nach Japan. Und man hat tatsächlich dieses Gefühl, wenn man wieder aus dem Lokal spaziert. Das Lokal selbst bietet die spätestens seit Kill Bill bekannten Asia-Separees und auch die Niederflur-Tische mit verstecktem Fußloch drunter (Sie wissen schon, was wir meinen). Wenn nicht zu viel los ist, kommt die Dame des Hauses und Mutter des Kochs persönlich, und hilft einem bei der Auswahl der Köstlichkeiten.</p>
<p>Dabei bekommt man einen experimentellen Crashkurs in Sachen Fünf-Elemente-Küche. Erst Suppe für alle (besonders empfehlenswert: Die Soup in a can; exzellent und sowas kennt man noch nicht), dann womöglich eine oder zwei gemeinsame warme Vorspeisen. Im Anschluß wieder kalt: Sushi. Und dieses kann sich nicht nur optisch sehen lassen, sondern war wirklich hervorragend, auch für Nicht-Sushi-Fans. Man hat uns die Portion geteilt, gesamt kostet die große Portion rund 20 Euro. Jetzt wissen wir auch endlich, dass man nicht die Reis-Seite eintunkt, sondern den Fisch. Original: “It’s not about the Soy-Sauce, it’s about the Fish!” Grobes Missverständnis in Europa.</p>
<p>Nächste Lektion: Farblich von hell nach dunkel essen. Und: Für jede Stimmung gibt’s den passenden Fisch. Meister Benkei braucht Menschen nur anzusehen und weiß, welchen Fisch man braucht. Wir mögen’s wirklich, auch wenn wir eigentlich alle etwas Warmes bestellen wollten. Wir haben’s nicht bereut und kommen definitiv gern und öfter wieder.</p>
<p><strong>Kontaktinfos:</strong><br />
Benkei<br />
Ungargasse 6<br />
1030 Wien<br />
Tel.: 01/ 718 18 88</p>
<p><strong>Öffnungszeiten: </strong>Montag bis Freitag von 12 bis 15:00 Uhr und von 18:00 bis 23:30 Uhr (Küche bis 23 Uhr). Von 24. Dezember bis 7. Jänner geschlossen</p>
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		<title>Ausg’steckt ist beim Nierscher</title>
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		<pubDate>Fri, 06 May 2011 13:57:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cenzi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[buschenschank]]></category>

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		<description><![CDATA[Tipps wie den Nierscher sucht man zumeist vergeblich: Der idyllische Heurige liegt versteckt in Weidling hinter Klosterneuburg, also direkt vor oder besser hinter den Toren Wiens. Zu erreichen ist er von den meisten Bezirken aus am besten über die Höhenstrasse und ebenso präsentiert sich die Umgebung des Heurigen: schöne, bewaldete Wienerwald-Hügel, die Sonne bricht warm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tipps wie den Nierscher sucht man zumeist vergeblich: Der idyllische Heurige liegt versteckt in Weidling hinter Klosterneuburg, also direkt vor oder besser hinter den Toren Wiens. Zu erreichen ist er von den meisten Bezirken aus am besten über die Höhenstrasse und ebenso präsentiert sich die Umgebung des Heurigen: schöne, bewaldete Wienerwald-Hügel, die Sonne bricht warm durch die Zweige, absolute Ruhe, nur ein paar Vögerl zwitschern…</p>
<p>Der große Hof des Nierscher hat ein gut durchdachtes, aber gemütlich uriges Konzept, das wirklich für jeden etwas zu bieten hat. Die zahlreichen Heurigen-Tische stehen unter blühenden Bäumen im großen Gastgarten, keiner klebt auf dem anderen. Für die Kleinen gibt es einen Streichelzoo mit Ziegen und Eseln, dazu einen großzügigen Spielplatz, Indianer-Tipis und sogar einen Fußballplatz mit Knie-schonendem Rindenmulchboden. Die optimale Kombi, wo Groß &amp; Klein sich wohl fühlt. Die Stuben und das alte Bauernhaus verströmen zusätzlichen Charme.</p>
<p>Der Wein beim Nierscher kommt natürlich aus dem hauseigenen Weingut rund um den Heurigen und bietet die Wahl zwischen Riesling, Chardonnay und natürlich Grünem Veltliner bzw. Blauburger und Cabernet. Die Küche hat alle Heurigen-Klassiker im Repertoire, besonders beliebt ist das knackige Backhenderl, aber auch mediterrane Einflüsse zum Beispiel durch Insalata Caprese haben ihren Platz. Die Auswahl kann sich durchaus sehen lassen.<br />
Das Preisniveau liegt etwas über den gewohnt günstigen Preisen der niederösterreichischen Heurigen-Landschaft, was aber bei dem umfassenden Angebot und Ambiente des Nierschers dem Genuss keinen Abbruch tut.</p>
<p>Einziger Nachteil für einen Heurigen: Durch seine Lage ist die Anfahrt mit dem Auto fast obligatorisch. Was bei einem gemütlichen Abend bei Speis und Trank entweder motivierte Radler oder zumindest einen Alkohol-Abstinenzler erfordert…</p>
<p><a href="http://lokalaugenschein.vienna.at/files/2011/05/nierscher.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-133" src="http://lokalaugenschein.vienna.at/files/2011/05/nierscher.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Buschenschank Nierscher<br />
Hauptstrasse 190<br />
3400 Klosterneuburg/Weidling<br />
Tel.: ..43 2243 33933<br />
Email: buschenschanknierscher@gmx.at<br />
www.nierscher.at</p>
<p><strong>Öffnungszeiten</strong>: 2011 ab Mai Dienstag bis Freitag ab 15 Uhr, Samstag, Sonn- und Feiertag ab 12 Uhr</p>
 || 1 Kommentar ||  66027 Aufrufe gesamt, 134 Aufrufe heute]]></content:encoded>
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